Dinge ändern sich - das war schon immer so, ist so und wird vermutlich auch in Zukunft noch so weitergehen. Alles andere wäre ja auch langweilig, oder? Hin und wieder braucht man Abwechslung - sei diese nun geplant oder ungeplant, gewollt oder ungewollt. In jedem Fall ist sie akzeptiert, denn fast allem lässt sich etwas Positives abgewinnen.
Wenn die Dinge, die dir Spaß machen, zum Beruf werden, ist das toll. Wobei - da habe ich kürzlich erst einen Artikel gelesen. Dass man sein Hobby nicht zum Beruf machen sollte, weil's dann kein Hobby mehr ist - klingt logisch.
Der Text überzeugte.
Dennoch lasse ich meine Aussage erst einmal so stehen. Denn wenn mein Hobby, also das Bloggen, das Schreiben, das Internet im Allgemeinen, jetzt mein
(Neben-)Job ist, der mich sehr glücklich macht, dann muss eben einfach ein neues Hobby her. Und das ist der Sport. Problem gelöst! Dass ich das mit dem Sport mal sagen würde, hätte ich mir selbst nicht zugetraut. Sogar als ich anfing, glaubte ich noch nicht so recht daran.
Besser erstmal stillschweigen, kein "Ich-bin-jetzt-super-sportlich"-Post, keine neuen Sportklamotten, kein sportliches OOTD, dachte ich mir.
Wenn's nachher doof läuft, stehste da, hast nicht nur dich, sondern auch alle anderen enttäuscht. Und schließlich auch Sportklamotten im Schrank hängen, die du nicht brauchst.
Einige Wochen später sitze ich jetzt hier, die Jeans passt wieder, der Atem schwindet nicht schon nach den ersten paar Kilometern auf dem Rad.
Ich kaufte gestern neue Sportsachen - nicht zur Motivation und zum Gut Aussehen, sondern des Sportes wegen, weil's sich in der wetterfesten Sporthose im Herbst einfach besser Rad fährt, als in der labbrigen Baumwollleggings. Auch das Essen macht mehr Spaß, ist viel gesünder. Man glaubt es kaum - ich koche jetzt! Ab und zu. Wer mich kennt, weiß, dass das ein großer Fortschritt ist. Ein Stück Kuchen ist hin und wieder trotzdem drin - der Lebensfreude wegen.
Das, was ich hier erzähle, hat der ein oder andere vielleicht auch schon auf
Instagram mitbekommen. Food-Posts übernehmen meinen Stream. Auf
Twitter poste ich mit Hilfe einer App ab und an meine sportlichen Aktivitäten. Und hier auf
inspiringawesomeness.com? Nun ja, die Infobox ist schonmal geändert. Und sowieso: Festlegen wollte ich mich da noch nie was den Inhalt dieses Blogs angeht. Klar hat die Mode überwogen, doch auch ein Kochrezept, ein Beauty-Video und anderes rutschte schonmal dazwischen. Der klassische Fashionblog war und ist das hier nicht. Deshalb gilt es jetzt eine Balance zu finden zwischen all den tollen Dingen, die mich beschäftigen.
Ach ja, und wem's noch nicht aufgefallen ist: Die Frise ist auch neu.