28. Dezember 2012

Gesund essen

Manchmal werde ich mir selbst unheimlich. Während ich vor einiger Zeit noch kaum in die Küche zu bewegen war und mein Essen vorzugsweise aus dem Imbiss oder aber allenfalls aus dem mütterlichen Kochtopf bezog, backte ich nun mein erstes eigenes Brot. Verrückt, aber wahr. Ich gebe zu: Zwar habe ich mittlerweile tatsächlich Gefallen daran gefunden, täglich ein auf zwei Stündchen in der Küche zu verbringen, doch der Sinneswandel kommt sicher nicht von ungefähr. Seit ich im Herbst angefangen habe, meinen Hintern - sportlich gesehen - wieder in Schwung zu bringen, habe ich auch meine Ernährung umgestellt. Was zunächst mit einer Diät begann, ist nunmehr zu einem Lebensstil geworden, der mich hoffentlich, wie der Name schon sagt, ein bisschen länger begleiten wird, als es der letzte Kohlsuppe-Fasten-Anfall getan hat. 

H.D.Volz  / pixelio.de
Angefangen hat es damit, dass ich auf Kohlenhydrate verzichtete - ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen, das in vielen Diäten großen Anklang findet. Dass es das alleine aber nicht sein kann, bemerkte ich schnell und recherchierte weiter. So kam ich von einem Prinzip zum nächsten - schließlich auch zum sog. Clean Eating, das in Deutschland bislang leider kaum verbreitet ist. Ich orientierte mich (und tue das auch heute noch) an dem, was die amerikanische Autorin Tosca Reno in ihrem Buch "The Clean Eating Diet" predigt. Das ist in erster Linie der Verzicht auf raffinierte Zucker und Zuckerersatz sowie auf Lebensmittel, denen Konservierungs-, Aroma-, Farb- und andere unnatürliche Stoffe zugesetzt sind. 

Beginnt man erst einmal damit, die meist ellenlange Zutatenlisten auf den Lebensmittelverpackungen näher zu betrachten, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Neben den vielen unaussprechlichen chemischen Begriffen sehe ich auch den Zucker immer wieder. Zuletzt als zweitmeister Bestandteil in einer fertigen Dose Fisch in Tomate. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass Zucker wohl das Letzte gewesen wäre, was man einem solchen herzhaften "Gericht" bei eigener Zubereitung hinzugefügt hätte. So kommt es also, dass ich mittlerweile vieles selber mache, wie zum Beispiel mein erstes eigenes Brot oder die Fruchtriegel, die ich in Folge der Low Carb Riegel, die ich hier schonmal zeigte (Achtung, mittlerweile bin ich von dem dort gezeigte Weizen-Vollkornmehl komplett auf Dinkel umgestiegen, ein aktualisiertes Rezept folgt), nun ständig zubereite. 

Nichtsdestotrotz: Meilenweit vom Hausfrauenalter entfernt kann ich nicht gerade behaupten, dass ich die Zeit im Überfluss hätte und jeden Tag stundenlang in der Küche stehe. Dafür nehme ich mir beim Einkauf mehr Zeit und achte penibel genau darauf, was im Korb landet. Das ist vornehmlich frisches Gemüse und Obst - hier achte ich darauf, dass es saisonal und regional ist. Tierische Produkte versuche ich stark zu reduzieren. Hin und wieder kaufe ich ein gutes Steak beim Metzger und auch auf meinen Joghurt am Morgen kann ich leider nicht verzichten - die Sojaalternative ist für mich geschmacklich einfach nicht vergleichbar! Nüsse sind meine Lieblingssnacks und was die Kohlenhydrate anbelangt: Da bevorzuge ich Dinkel. Dinkelnudeln, Dinkelbrot, Dinkelriegel. Der enthält nämlich die sog. komplexen Kohlenhydrate, die der Körper sehr viel langsamer in Glukose zerlegt, als die einfachen Kohlenhydrate (Achtung, hier helfen Tabellen Glyx-Tabellen, die den glykämischen Index anzeigen). 

In den kommenden Wochen soll also an dieser Stelle in der Sparte Food, vor allem aber unter dem Tag "Gesund essen" von Rezepten, über hilfreiche Link-Tipps bis hin zu Buchempfehlungen allerhand folgen, das sich mit den Themen Clean Eating, Bio, Vegan und Co. beschäftigt. Als erstes wohl das besagte Brotrezept, das ich gestern in liebevoller Handarbeit umsetzte. 

20. Dezember 2012

Geschenkt bekommen: Shuyao Tee-Becher


Und noch ein Geburtstagsnachzügler: Mein Shuyao-Becher, der genau zur rechten Zeit am rechten Ort war. Wochen vor meinem Geburtstag (morgen mittlerweile auf den Tag genau einen Monate her) hatte ich schon nach einem schönen Thermobecher gesucht, in dem ich meinen Tee, von dem ich mich quasi ernähre, unterwegs transportieren kann. Da gibt es das Übliche von Starbucks und Co. oder die Billig-Varianten aus dem Drogeriemarkt. Von Shuyao hatte ich bis dato aber noch nichts gehört und war umso erfreuter, als ich diesen auspacken durfte. Das Besondere daran: Am Deckel ist von innen noch einmal ein Sieb aufgeschraubt, das es mir erlaubt, den losen Tee gleich in den Becher zu geben, Wasser drüber zu kippen und ihn so mitzunehmen. Beim Trinken hält das Sieb die losen Teeblätter davon ab, durch die Trinköffnung zu rutschen. So kann ich den Tee unterwegs immer noch mal aufgießen (bei grünem Tee geht das je nach Sorte so um die zwei, dreimal und teilweise auch öfter).


Die mitgelieferten Tee-Portionen waren allesamt ziemlich lecker, allerdings ist mein Tee-Bestand dank Cuppabox und diversen weiteren Tee-Einkäufen noch recht umfangreich.


Ein paar Beweisbilder, dass der Becher nahezu jeden Tag zum Einsatz kommt, habe ich schon auf Instagram geliefert:


16. Dezember 2012

Gekocht und gegessen: Gefüllte Paprika


Schon 'ne Idee, was heute Abend auf den Tisch kommt? Nein? Ich hätte da ein. Gefüllte Paprika nämlich - die sehen nicht nur toll aus, sondern schmecken auch so.

Und so geht's:

Zu allererst das ganze Grünzeug waschen. Das sind neben der Paprika außerdem noch eine Zucchini, ein paar Champignons, Tomaten und Frühlingszwiebeln. Auch dem Quinoa kann ein kleines Duschbad nicht schaden, bevor er in den Kochtopf kommt. Dieser kann dann während wir das Gemüse kleinschnibbeln schonmal gekocht werden. Dazu eine Tasse Quinoa mit zwei Tassen kaltem Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Sobald es blubbert, ein bisschen kleiner drehen und fünf Minuten köcheln lassen. Danach die Herdplatte absetzen, Deckel auf den Topf und Quinoa zwanzig Minuten ziehen lassen.

Während der Quinoa dann so vor sich hin zieht, kann das restliche Gemüse (bis auf die Paprika) in einer Pfanne angebraten werden. Achtung, Clean Eater: Hier mit Kokosfett ans Werk gehen! Das gibt es auch in einer milden Version, sodass der Kokosgeschmack nicht durchkommt.


Der Paprika schneiden wir den Deckel ab und höhlen sie aus. Ersteren bitte nicht wegwerfen - während des Kochens kommt er wieder zum Einsatz und sorgt später beim Servieren für eine ordentliche Optik.

Wenn der Quinoa fertig gezogen ist, kann das Gemüse untergemischt werden. Bei Bedarf hier schon mit ein bisschen Bio-Gemüsebrühe-Pulver + Salz + Pfeffer würzen. Danach die Paprika damit befüllen und diese dann vorsichtig in einen großen Topf stellen. Bis zur Hälfte mit Gemüsebrühe bedeckt etwa zwanzig Minuten mit geschlossenem Deckel und bei mittlerer Temperatur gar werden lassen. Parallel kann eine einfache Tomatensoße zubereitet werden!


Bon Appetit!


9. Dezember 2012

Geschenkt bekommen: Der Lunch Pot für unterwegs


Neben meinem Yogakissen habe ich auch allerhand Praktisches geschenkt bekommen. Hört sich im ersten Moment nicht nach einem tollen Geburtstag an, oder? 'Schön', 'toll', 'groß', 'hübsch' sind eher die Attribute, die man mit Geburtstagsgeschenken verbindet, doch seien wir mal ehrlich: Die Handtasche kann noch so schön und teuer sein, die Klamotten noch so "trendy" - früher oder später landet es sowieso wieder in der hintersten Ecke des Schrankes. An dieser Stelle will ich nicht allzu weit ausholen, was das Konsum-Thema anbelangt, dafür aber den Artikel von Madeleine verlinken, den sie auf ihrem Blog Daria Daria gepostet und den ich wieder rum schon auf meiner Facebook-Seite geteilt habe. Ganz so drastisch, wie sie es angehet - mit einem dreimonatigen Shopping-Verbot nämlich - gehe ich das Ganze zwar nicht an, dennoch versuche ich mein Kaufverhalten in letzter Zeit durchaus etwas genauer zu hinterfragen.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema - meinem praktischen Geburtstagsgeschenk nämlich. Dem ein oder anderen (des älteren Semesters) kommt das "Gerät" vielleicht bekannt vor. Henkelmann nannte man diese nützliche Erfindung früher. In modern heißt das heute Lunch Pot, wie oben unschwer zu erkennen. Und mein neuer Lunch Pot sieht nicht nur nett aus, sondern der kann auch was: Mein Essen transportieren, es zumindest für kurze Zeit warm halten und ansonsten auch in den Mikrowelle wieder aufwärmen. Und weil das noch nicht genug ist, sind die zwei Dosen ganz schnieke mit einem Trageband befestigt, das zu guter Letzt auch noch das Besteck für unterwegs beherbergt. Den Lunch Pot führe ich mittlerweile nahezu täglich aus. Zur Uni und ins Büro.



5. Dezember 2012

Gekocht: Granatapfelsalat

Auch ein grüner Salat  kann hin und wieder Abwechslung vertragen - sonst wird es irgendwann langweilig. Und was eignet sich da besser als ein bisschen Obst? Schon vor einigen Wochen entdeckte ich das leckere Granatapfelsalat-Rezept in der deli, das ich etwas abgewandelt - sprich mit den Zutaten, die ich sowieso im Haus hatte - zubereitete. Verwendet habe ich also die folgenden:
  • 1 Granatapfel
  • 2 Äpfel
  • 3-4 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1-2 TL flüssiger Honig
  • 8 EL Olivenöl
  • Mandelblättchen
  • Blattsalat
Blattsalat waschen versteht sich von selbst. Die zwei Äpfel klein schneiden. Den Granatapfel in zwei Hälften teilen - aus der einen die Kerne herauslösen und separat aufbewahren, die andere Hälfte auspressen. Den Saft und Kerne aus der ausgepressten Hälfte anschließend mit Essig, Salz, Pfeffer und Honig verrühren und auch das Öl nach und nach hinzugeben. Dann die Mandelblättchen in der Pfanne anrösten. Zum guten Schluss alles anrichten: Das Dressing unter den Blattsalat mengen, Apfelstücke untermischen, Mandelblättchen und aufbewahrte Granatapfelkerne oben drauf. Fertig! Lasst es euch schmecken!







1. Dezember 2012

Geschenkt bekommen: Yogakissen


Mein Geburtstag liegt jetzt schon über eine Woche zurück. Vom Feiern und Essen habe ich mich derweil erholt, bin dafür aber schnurstracks in eine dicke Erkältung geschliddert. Doch ein paar Lichtblicke sind mir von meinem Geburtstag geblieben: Die tollen Geschenke, die mir meine Liebsten gemacht haben. Eines davon ist das hübsche Yogakissen, das ihr auf den Bildern seht. Ich muss zugeben, dass ich mir dieses schon vorab ausgeguckt und den Wunsch entsprechend weitergegeben hatte. Eine große Überraschung war es also nicht - trotzdem habe ich mich riesig gefreut! Wenn euch das Kissen genauso gut gefällt, wie mir, könnt ihr es hier im Dawanda-Shop von elisabee essentials bestellen!