Obwohl Dank anstehendem Endspurt im Studium der Lesestoff fernab vom Unikram derzeit eher auf der Strecke bleibt, möchte ich euch meine letzten Neuzugänge im Bücherregal nicht vorenthalten. "Vegan For Fit" von Attila Hildmann ist, ebenso wie der Vorgänger "Vegan For Fun", eher per Zufall im Warenkorb gelandet.
Von meiner Ernährungsumstellung habe ich an dieser Stelle schon einmal erzählt. Dass mir dabei früher oder später die Rezepte ausgehen würden, war abzusehen, deshalb beglückte mich Timo schon zu Weihnachten mit neuer Kochlektüre, die ich hier zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen möchte. Diese veranlasste jedenfalls meinen Besuch im Kochbuchladen.
Aufmerksam geworden bin ich auf die beiden Vegan-Bücher durch die äußerst zentrale Präsentation. "Muss zurzeit ein Renner sein", dachte ich mir, schlug die Schmöker auf und war sofort begeistert. Während ich zunächst nur auf ein paar ordentliche Gemüserezepte aus und als überzeugte und passionierte Fleischesserin meilenweit von einer vegetarischen oder gar veganen Ernährung entfernt war, überzeugte mich das Geschriebene derart, dass ich nun voll dabei bin. Voll dabei sein meint, dass ich mitten in der sogenannten "Challenge" stecke, auf der der Band "Vegan For Fit" beruht. Ziel ist es, sich 30 Tage lang durch eine kontrollierte vegane Ernährung wieder seines Körpers bewusst zu werden, zu entgiften und vielleicht auch das ein oder andere Gramm abzuspecken.
Ob das funktioniert? Kann ich noch nicht genau sagen. Da ich auch vorher bereits sehr bewusst gegessen habe und nun lediglich noch tierische Komponente wegfällt, rechne ich gewichtstechnisch in den nächsten Wochen nicht mit großen Schwankungen. Aber ich lass mich gerne überraschen - das wäre schließlich ein toller Nebeneffekt. Viel mehr Wert lege ich allerdings auf den gesundheitlichen Aspekt, und den meine ich schon ein klein wenig zu spüren.
Nichtsdestotrotz: Joghurt, Käse und Co. fehlen mir schon sehr - die werden nach den 30 Tagen also vermutlich wieder auf dem Speiseplan stehen. Das Fleisch hingegen vermisse ich kaum. Doch auch da möchte ich mich nicht von "Rückfällen" freisprechen. Ich finde, dass es im Großen und Ganzen aber auch darum geht, sich den Konsum von Fleisch und tierischen Produkten einmal vor Augen zu führen und seine persönlichen Schlüsse daraus zu ziehen. Schließlich gilt es auch, Genuss und die damit verbundene Lebensqualität in Relation zum Verzicht zu setzen und ganz individuell zu entscheiden, wie man mit der Thematik "vegetarische bzw. vegane Lebensweise" umgehen möchte.


Ich weiß nicht, wie die Vegane Ernährung in dem Buch das vorschreibt, aber ich kann die empfehlen in einem grioßen Bioladen (Basic Babarossaplatz) nach der verganen Alternative Cheezly zu suchen - danach vermisst du den Käse nicht mehr :-)
AntwortenLöschenDas Buch hingegen muss ich mir unbedingt auch zu legen. Es ist ziemlich schwer sich ohne Kohlenhydrate zu ernähren, da bräuchte ich ein paar Tipps, gibts die in dem Buch?
Danke für den Tipp! Bei Basic bin ich sowieso öfter (aber am Zülpicher.. meinst du den?).
LöschenDie Sache mit den Kohlenhydraten ist genau das, was die beiden Bücher "Vegan for Fun" und "Vegan for Fit" unterscheidet. Bei Letzterem geht es nämlich auch darum, einfache, also schlechte Kohlenhydrate zu ersetzen oder ganz darauf zu verzichten. Dasselbe mit Zucker! Das Buch gibt da schon einige Tipps und liefert Hintergrundinfos. Hauptaugenmerk liegt meinem Empfinden nach aber auf den Rezepten!
Ui schön, ein Bericht über das Buch, bin jetzt schon oft drumrumgeschlichen und hab irgendwie doch noch nicht zugeschlagen...bin mir nicht sicher ob ich mir 30 Tage vegan zutraue.....vielleicht berichtest Du ja hier immer mal wieder was von Deinen Erfahrungen?! Würde mich echt interessieren, auch inwieweit die Rezepte "leicht" nachkochbart sind....
AntwortenLöschenGrüssle,
http://abjetztbesser.wordpress.com
Bezüglich Rezepte und Umsetzbarkeit plane ich auf jeden Fall noch einen Blogpost ein!
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