26. Januar 2013

Gekauft und gebastelt: Kordelschmuck


Wie der ein oder andere vielleicht schon via Instagram mitbekommen hat, beschenkte ich mich vor kurzem wieder mal selbst. Mit einem Kordelarmband von der lieben Leni nämlich, die in ihrem Dawanda-Shop ganz bezaubernde Schmuckstücke anbietet. Auf das graue Mini-Bouclé folgte gleich noch ein rosanes Maxi-Bouclé, das mich heute auf dem Postweg erreichte. Und während ich eigentlich so gar nicht bastelbegabt und dafür umso shoppingtüchtiger bin, bringt die stressige Klausurphase (ich habe schon die Hälfte geschafft, yay) ganz neue Seiten an mir hervor. Mit der Absicht, auch einmal selbst Hand anzulegen, bestellte ich vor ein paar Tagen mal eben 50 Meter Kordel und einen Verschluss. Herausgekommen ist dabei heute das, was ihr auf obigem Bild erkennen könnt: Eine gelbe Kette - ebenfalls aus Kordel. Die orange anmutende Farbe ist den suboptimalen Lichtverhältnissen zu schulden, doch das Gröbste kann man erkennen, denke ich. Das Anbringen der Verschlüsse erfolgte noch recht stümperhaft und sieht nicht ganz so professionell aus, wie bei Leni. Ich gelobe jedoch Besserung und hoffe, dass auch die neu bestellten Kordeln zum Einsatz kommen und nicht mangels Lust und Laune unverarbeitet in der Schublade landen. 



18. Januar 2013

Gebastelt: Get Shit Done Kalender


Nach ein paar Tagen Blogabstinenz, die sich aufgrund der anstehenden Klausurphase mit Ausnahme des heutigen Tages noch zwei Wochen hinziehen wird, habe ich nun etwas, das ich wohl im weitesten Sinne in der Rubrik Fashion einordnen würde. Schließlich habe ich diese entzückende Kalendervorlage von keiner geringeren als Ivania Carpio gemopst, die man wohl als eine der bekanntesten und meiner Meinung nach auch talentiertesten Fashionblogger der Niederlande bezeichnen darf. Auf ihrem Blog Love Aesthetics bin ich vor einigen Tagen auf das von ihr entworfene Kalenderdesign gestoßen und habe es mir mit Hilfe der von ihr zur Verfügung gestellten Download-Datei für die heimischen vier Wände zu eigen gemacht. Wer sich ebenfalls an diesem simplen Schmuckstück erfreuen möchte, klickt am besten hier

11. Januar 2013

Gelesen: Vegan For Fit

Obwohl Dank anstehendem Endspurt im Studium der Lesestoff fernab vom Unikram derzeit eher auf der Strecke bleibt, möchte ich euch meine letzten Neuzugänge im Bücherregal nicht vorenthalten. "Vegan For Fit" von Attila Hildmann ist, ebenso wie der Vorgänger "Vegan For Fun", eher per Zufall im Warenkorb gelandet. 

Von meiner Ernährungsumstellung habe ich an dieser Stelle schon einmal erzählt. Dass mir dabei früher oder später die Rezepte ausgehen würden, war abzusehen, deshalb beglückte mich Timo schon zu Weihnachten mit neuer Kochlektüre, die ich hier zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen möchte. Diese veranlasste jedenfalls meinen Besuch im Kochbuchladen. 

Aufmerksam geworden bin ich auf die beiden Vegan-Bücher durch die äußerst zentrale Präsentation. "Muss zurzeit ein Renner sein", dachte ich mir, schlug die Schmöker auf und war sofort begeistert. Während ich zunächst nur auf ein paar ordentliche Gemüserezepte aus und als überzeugte und passionierte Fleischesserin meilenweit von einer vegetarischen oder gar veganen Ernährung entfernt war, überzeugte mich das Geschriebene derart, dass ich nun voll dabei bin. Voll dabei sein meint, dass ich mitten in der sogenannten "Challenge" stecke, auf der der Band "Vegan For Fit" beruht. Ziel ist es, sich 30 Tage lang durch eine kontrollierte vegane Ernährung wieder seines Körpers bewusst zu werden, zu entgiften und vielleicht auch das ein oder andere Gramm abzuspecken. 

Ob das funktioniert? Kann ich noch nicht genau sagen. Da ich auch vorher bereits sehr bewusst gegessen habe und nun lediglich noch tierische Komponente wegfällt, rechne ich gewichtstechnisch in den nächsten Wochen nicht mit großen Schwankungen. Aber ich lass mich gerne überraschen - das wäre schließlich ein toller Nebeneffekt. Viel mehr Wert lege ich allerdings auf den gesundheitlichen Aspekt, und den meine ich schon ein klein wenig zu spüren. 

Nichtsdestotrotz: Joghurt, Käse und Co. fehlen mir schon sehr - die werden nach den 30 Tagen also vermutlich wieder auf dem Speiseplan stehen. Das Fleisch hingegen vermisse ich kaum. Doch auch da möchte ich mich nicht von "Rückfällen" freisprechen. Ich finde, dass es im Großen und Ganzen aber auch darum geht, sich den Konsum von Fleisch und tierischen Produkten einmal vor Augen zu führen und seine persönlichen Schlüsse daraus zu ziehen. Schließlich gilt es auch, Genuss und die damit verbundene Lebensqualität in Relation zum Verzicht zu setzen und ganz individuell zu entscheiden, wie man mit der Thematik "vegetarische bzw. vegane Lebensweise" umgehen möchte.




3. Januar 2013

Gebacken: Dinkelbrot


Wie im vorletzten Post schon angekündigt, fand in meiner Küche vor ein paar Tagen ein kleines Backwunder statt. Zum ersten Mal habe ich mich mit Hefe und Co. beschäftigt und den Ofen meines früheren Küchenbildes entsprechend quasi zweckentfremdet. Statt einer herzhaften Lasagne oder zuckersüßen Cupcakes schob ich diesmal nämlich ein Brot in die brütende Hitze. 

Ein Dinkelbrot ist es geworden, um genau zu sein. Und ich muss zugeben: Es ist mir ausgesprochen gut gelungen. (Vermutlich Anfängerglück). Das Rezept habe ich dem Buch "Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen: Rezepte, Kuren und Diäten" entnommen, das ich hauptsächlich für derartige Dinkelrezepte nutze. 

Hier die Zutaten, die ich meinen Ansprüchen entsprechend angepasst habe und die somit ein klein wenig vom ursprünglichen Rezept abweichen:

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 Würfel Bio-Hefe
  • 625 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Vollrohrzucker (Den habe ich statt raffiniertem Zucker verwendet. Einen natürlichen Zuckersatz, der mit Hefe reagiert, habe ich bislang leider noch nicht gefunden. Kann da jemand weiterhelfen? Vielleicht irgendwas mit Stevia?) 
  • 1 verrührtes Eigelb für die Glasur

Die Hefe zunächst mit dem Zucker und 125 ml lauwarmem Wasser verrühren und 2-3 Minuten stehen lassen. Dann das Mehl in eine (evtl. vorgewärmte, auf jeden Fall nicht kalte) Rührschüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung machen und die aufgelöste Hefe dort hineingeben. Das Ganze dann in der Vertiefung mit ein bisschen Mehl zu einem Teig verrühren. Anschließend abdecken und an einem warmen Ort für etwa eine Stunde aufgehen lassen. Bei mir hat die Heizung hergehalten - hat wunderbar funktioniert! 
Danach 500 ml lauwarmes Wasser in die Schüssel geben und den kompletten Inhalt zu einem elastischen Teig kneten und im Anschluss noch einmal warm stellen und um das Doppelte aufgehen lassen.


Ist der Teig zum zweiten Mal gezogen und aufgegangen, kann er in die Backform (Achtung, Backpapier oder einfetten!) gegeben werden, wo er dann noch mal einige Minuten aufgehen sollte. Ich habe die Zeit genutzt, die der Ofen zum Aufheizen brauchte. Denke, dass es so um die fünf Minuten waren.  


Bevor der Teig dann endlich in den Ofen kommt, wo er bei 200°C Ober- und Unterhitze für etwa 20 Minuten backt, sollte oben noch mit einem scharfen Messer eingeschnitten und die gesamte Oberfläche mit dem verrührten Eigelb bestrichen werden.


Und so sah dann mein Endergebnis aus:



1. Januar 2013

Gekauft und getragen: Ugg Boots Bailey Button



Meine neuen Ugg Boots sind vielleicht nicht die Grazilsten, aber kuschelig warm sind sie und somit genau richtig für unseren Kurzurlaub nach dem Urlaub. Als wir vergangene Woche aus den Alpen zurückgekehrt sind, konnten die Koffer eigentlich gleich gepackt bleiben, denn ein paar Tage später machten wir uns direkt wieder auf den Weg ins nächste Feriendomizil. Das Wochenende und die Silvesternacht verbrachten wir zunächst ohne und dann mit einer Handvoll toller Freunde in unserem Haus in der Eifel. Dass es im Ahrtal immer ein, zwei Grad kühler ist als in Düsseldorf, kam mir sehr gelegen, denn so konnte ich ohne Mühe (und verschwitzte Füße) meine neuen Ugg Boots ausführen. Diese hatte ich mir kurz nach Weihnachten zugelegt - diesmal in grau und mit Knopf an der Seite - nachdem diverse andere Paare nun wirklich ihren Geist aufgegeben hatten. Zurück in der (Vor-)Stadt und in Erwartung niedrigerer Temperaturen erfreue ich mich nun an meiner pelzigen Elefantenfuß-Optik und wünsche euch ein frohes neues Jahr!




Boots: Ugg Australia / Tasche: LV / Schal: selbst gestrickt / Lederjacke: Mango / Jeans: H&M / Pulli: Second Female